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Jahresrechnung 2025

Der Gemeinderat hat Ende März die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Die Jahresrechnung präsentiert sich für einmal ohne Sondereffekte, nachdem in den vergangenen Jahren solche durch die Überführung des Elektrizitätswerks vorhanden waren. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Verlust von CHF 84’735.74. Budgetiert war ein Verlust von CHF 89‘502.00. Somit ist die Budgetabweichung diesbezüglich sehr gering. Allerdings sind die Aufwände und die Erträge rund CHF 475‘000.00 höher als budgetiert ausgefallen. Dies ist vor allem auf deutlich höhere Aufwände und Erträge in der Gasversorgung, einige höhere Aufwandpositionen (z.B. Informatik, Strassenwesen und ambulante Pflege) sowie höhere Erträge (Steuern natürliche Personen) zurückzuführen. Die Budgetierung der Steuern zeigt sich nach wie vor als herausfordernd, so sind es im Jahr 2025 CHF 150‘000.00 weniger Steuereinnahmen als 2024 und CHF 100‘000.00 weniger als im Budget 2026, aber CHF 150‘000.00 mehr als für 2025 budgetiert worden ist. 
Bei den Werken weisen das Gaswerk und die Abwasserbeseitigung höhere Entnahmen aus, welche diese Spezialfinanzierungen jedoch verkraften können. Beim Gaswerk war insbesondere der höhere Einkaufspreis massgebend, zumal der Gemeinderat den Verkaufspreis bewusst knapp angesetzt hat. Beim Wasserwerk resultiert eine Einlage in die Spezialfinanzierung, was im Hinblick auf anstehende Investitionen wichtig ist. Die Investitionsrechnung weist Ausgaben von CHF 976‘804.00 und Einnahmen von CHF 56‘359.00 aus. Budgetiert waren Ausgaben von CHF 1‘328‘000.00 und Einnahmen von CHF 240‘000.00. Die Differenz ergibt sich hauptsächlich aus der Sanierung des Kugelfangs der Schiessanlage Gere. Diese Sanierung wird erst 2026 umgesetzt werden. Die übrigen Investitionen sind gemäss Budget ausgeführt worden. 
Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, dass der Verlust dem Eigenkapital belastet wird.