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Aufarbeitung Verunreinigung Trinkwasser

Der Gemeinderat arbeitet nach wie vor an der Aufarbeitung der Trinkwasserverunreinigung. Noch während des Bezugsverbots hat er erste Massnahmen angeordnet, um die Sicherheit des Gemeindenetzes im Gemüsebaubetrieb Gamper sicherzustellen. Diese Massnahmen (Einbau von Systemtrennern) sind fristgerecht umgesetzt und kontrolliert worden. Die Herkunft der Verunreinigung ist zwar bekannt, trotzdem laufen aktuell noch Abklärungen, um die Ursache der Verunreinigung noch konkreter zu klären. Ob sich weitere Erkenntnisse ergeben werden, ist offen.
Der Gemeinderat wird mit Fachleuten anderer Werke nun auch eine Risikoanalyse des Gemeindenetzes vornehmen. Es soll das Netz in seiner Gesamtheit beurteilt werden und aus den Erkenntnissen werden weitere Massnahmen festgelegt werden (Risiken identifizieren, allenfalls weitere Installationskontrollen, etc.). So soll die Sicherheit der Trinkwasserversorgung weiter erhöht werden. Der Gemeinderat wird auch seine eigene Tätigkeit in diese Beurteilung aufnehmen.
Es sind nun auch erste finanzielle Forderungen bei der Gemeinde eingegangen. Wie schon früher mitgeteilt worden ist, ist die Gemeinde aktuell bezüglich Kosten und Forderungen in Gesprächen mit Versicherungen und Gamper Gemüsekulturen AG.
Es ist das Ziel der Gemeinde, allfällige Forderungen aus der Bevölkerung in einem möglichst einfachen Verfahren zu beurteilen. Die Gemeinde wird diesbezüglich wieder informieren, sobald ein ausgearbeiteter Vorschlag vorliegt. Im Moment wird die Gemeinde weder Zu- noch Absagen zu Forderungen mitteilen. Die Kosten, die bei der Gemeinde angefallen sind, werden zusammengetragen und ebenfalls in die Gespräche einfliessen.
Der Gemeinderat wird die Bevölkerung weiterhin via stettfurtinform orientieren. Bei Fragen stehen Markus Bürgi, Anne-Cécile Schmid sowie Janine Bohner zur Verfügung.